Autor Thema: 17. Jahrhundert - Kein Strom....  (Gelesen 18276 mal)

Jack Dalton

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17. Jahrhundert - Kein Strom....
« Antwort #15 am: 15. Mai 2005, 15:55:36 »
Gibt's eigentlich etwas, das der Jano nicht weiß?



 

Buntspecht

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17. Jahrhundert - Kein Strom....
« Antwort #16 am: 15. Mai 2005, 18:40:06 »
Er weiß auch nicht wann die DVDs hierzulande kommen '<img'>
Wie ist ihr Name?
MacGyver.
Vor- oder Nachname?
Yep!
 

Sam

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17. Jahrhundert - Kein Strom....
« Antwort #17 am: 15. Mai 2005, 18:42:37 »
Zitat (Buntspecht @ 15. Mai 2005, 18:40 Uhr)
Er weiß auch nicht wann die DVDs hierzulande kommen '<img'>

naja, ich glaube in dem fall können wir ein auge zudrücken '<img'>
Sam. ':wink:'
 

MAC

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17. Jahrhundert - Kein Strom....
« Antwort #18 am: 15. Mai 2005, 18:53:34 »
Der Admin muss in seinem Bord fast allwissend sein '<img'>
Mein Lieblings Zitat:
Pete: ''Was machst du mit deinem Anteil?''(200 000 Dollar) Mac: ''Das weiss ich noch nicht genau, vielleicht besorge ich mir eine neue Rolle Klebeband.''
 

Holzmichellina

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17. Jahrhundert - Kein Strom....
« Antwort #19 am: 15. Mai 2005, 22:38:40 »
Zitat (Buntspecht @ 15. Mai 2005, 18:40 Uhr)
Er weiß auch nicht wann die DVDs hierzulande kommen '<img'>

Ich glaube Buntspecht hast den Thread verwechselt , oder ?
 

Sam

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17. Jahrhundert - Kein Strom....
« Antwort #20 am: 16. Mai 2005, 09:08:49 »
Zitat (Holzmichellina @ 15. Mai 2005, 22:38 Uhr)
Zitat (Buntspecht @ 15. Mai 2005, 18:40 Uhr)
Er weiß auch nicht wann die DVDs hierzulande kommen '<img'>

Ich glaube Buntspecht hast den Thread verwechselt , oder ?

nein, schau doch mal:

Zitat (Jack Dalton @ 15. Mai 2005, 15:55 Uhr)
Gibt's eigentlich etwas, daß der Jano nicht weiß?

Zitat (Buntspecht @ 15. Mai 2005, 18:40 Uhr)
Er weiß auch nicht wann die DVDs hierzulande kommen '<img'>



war gar nicht mal so einfach die liste da zu erstellen '<img'>




Sam. ':wink:'
 

benutzername

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17. Jahrhundert - Kein Strom....
« Antwort #21 am: 12. Juni 2005, 19:15:34 »
lol! ihr seid ja witzig... diskutiert über "von einem team von wissenschaftlern" entworfene macgyverismen, die ja alle so toll funktionieren, und wisst nicht mal, wie man strom macht. braucht ihr auch nicht, kommt ja aus der dose '<img'> aber mal im ernst: von dem macgyverismen funktionieren genau die kleinen harmlosen bastelleien, die eh trivial sind. die ganzen tollen tricks funktionieren zwar vom prinzip her, allerdings nicht mit der gezeigten wirkung (so intensitätsmäßig..). dazu gehört unter anderem: mit einer schnupfenkapsel gefüllt mit natrium (oder einem anderen alkalimetall) in wasser kann man trotz beachtlicher chemischer reaktion kein loch in eine wand sprengen (und sollte es doch gehen, so liegt es daran, dass die wand so schwach konstruiert ist, dass man sie auch hätte eintreten können); auch sehr nett der weinkeller mit dem großen fass und den gasflaschen, das prinzip geht, nur die wirkung ist übertrieben. kann ich vorrechnen, für irgendwas muss das physikstudium ja auch mal gut sein, nicht wahr? also: für den impuls gilt p=m*v, ausserdem ist der eine erhaltungsgröße, dh. impuls des ausströmenden gases ist gleich negativer impuls des fasses (wir betrachten das ganze mal total elastisch, der einfachheit halber, dh. reibungsverluste werden vernachlässigt). das prinzip nennt sich rakete, aber da die massenabnahme des zu beschleunigenden gebildes (fass) durch das auströmende treibmittel (gas) gegenüber der gesammtmasse des fasses vernachlässigt werden kann, brauchen wir nicht mit vrakete(t)=vgas*ln(m(0)/m(t)) zu rechnen, sondern können einfach in erster näherung die impulse gleisetzen: es waren vier gasflaschen mit je ca. 8kg gasfüllung. die auströmgeschwindigkeit liegt etwa bei 200 m/s und wird mal einfach der einfachheit halber als konstant angenommen (ist sie nicht, nimmt mit sinkendem druck ab, aber das können wir vernachlässigen '<img'>  ) ergibt einen impuls von p=m*v=4*8kg*200m/s=6400kg*m/s wenn das fass voll war(hab es als recht groß in erinnerung), wird es etwa 3000kg wiegen => v=p/m=6400kg*m/s/3000kg=2,1m/s hat also eine kinetische energie von E=m/2*v^2=6,6kJ, das entspricht einem ford fiesta der mit ca 10km/h gegen die wand rollt. sollte so eine kellerwand noch wegstecken können (zumal durch die näherungen der wert eher zu groß geworden ist).
man sollte auch nie versuchen, einen leckgeschlagenen kühler mit eiern abzudichten, das macht nämlich nicht nur die löcher zu, sondern auch die wasserpumpe und den thermostat kaputt, und wenn das kühlwasser nicht zirkuliert hilft es einem auch nur 5 minuten weiter  '<img'>  wer's nicht glaubt kann's nachschaun: bei den meißten älteren autos lassen sich pumpe und thermostat recht einfach in ein bis zwei stunden aus und wieder einbauen. aber vorher das kühlwasser ablassen, sonst gibt's 'ne sauerei. und beim einbau nicht vergessen, neue dichtungen zu verwenden...
und an alle die kaputte sicherungen mit alufolie ersetzen: ich hoffe euer haus ist gegen feuer und dummheit versichert. zumal das ja auch bei macgyver schiefgelaufen ist...
ach ja, den weihnachtsmann gibt's auch nicht  '<img'>  
aber zurück zum thema: strom machen: bei einem generator rotiert eine leiterspule (meißt auf einem dreifach anker) in einem magnetfeld, wobei durch die lorentzkraft (das ding mit den drei fingern) auf die ladungsträger im leiter eine induktionsspannung entsteht. ja nach aufbau hann man gleich- oder wechselspannungen erzeugen, wobei wechselspannungen sich mit nem transformator (zwei leiterspulen mit verschiedenen windungszahlen auf gemeinsamem eisenkern; spannungen verhalten sich wie windungszahlen; leistungsverluste bei sorgfältigem aufbau recht gering) noch ohne große leistungsverluste an den verwendungszweck anpassen lassen (ökonomischer als vorwiderstände bei gleichspannung). soein generator lässt sich recht leicht bauen, wenn man magneten zur verfügung hat (wie leicht kann man sich vor augen führen, wenn man einen fahrraddynamo zelegt). ansonsten kann man noch recht beachtliche spannungen mit nem Bandgenerator erzeugen. ist auch nicht so schwer zu bauen, oder?
als antrieb kann in beiden fällen windkraft, wasserkraft, muskelkraft etc. dienen.
kleine gleichspannungen gehen mit dem allseits beliebten obst. dabei muss man aber unbedingt beachten, dass man als elektroden zwei verschieden edle metalle nimmt, und dass das obst möglichst viel säure enthält (das ist dann der prinzipielle aufbau einer batterie).
so. sollte es euch jetzt durch zufall ins 17 jh. verschlagen steht ihr wenigstens nicht ganz auf dem schlauch und könnt noch eure mp3-player benutzten  '<img'>
 

Kawalsky

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17. Jahrhundert - Kein Strom....
« Antwort #22 am: 12. Juni 2005, 20:07:24 »
Wow, ich bin echt überwältigt von deiner Schreibgewalt und auch froh mal so eine technikinteressierte Person
mit wohlklingendem Benutzernamen ( '<img'> ) in unserer Runde begrüßen zu können!

Deinen Beitrag würde ich sehr gerne lesen, aber wäre es vielleicht möglich ihn etwas übersichtlicher zu gestalten?

Nach der vierten Zeile spüre ich nämlich, wie meine Sehstärke abzunehmen beginnt -> Stichwort: Augenkrebs!  '<img'>
 

Heiner

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17. Jahrhundert - Kein Strom....
« Antwort #23 am: 12. Juni 2005, 21:34:18 »
Wow...@benutzername: Ich bewundere dein Fachwissen..genial!^^ Der zweite Mac ist geboren, in Sachen Wissen von Physik und Chemie. Schade, das ich nicht so begabt bin '<img'>  '<img'>
SPITZEL AUS DEN EIGENEN REIHEN
MacGyver: "Ich überleg mir grade, ob ich mit der Hydraulik-Flüssigkeit aus der Servolenkung die Bremsflüssigkeit wieder auffüllen kann."
Bannister: "Und du glaubst, das funktioniert?" '<img'>
MacGyver: "Keine Ahnung!" ':naja:'
 

Sam

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17. Jahrhundert - Kein Strom....
« Antwort #24 am: 12. Juni 2005, 22:31:22 »
@benutzername:
mann, da haben wir ja einen echten physiker neu hier '<img'>

achja, übrigens '<img'>

ich habe deinen beitrag zwar gelesen, aber leider mit wenig begeisterung, da diese berechnungen mich an den physikunterricht erinnern, da muss ich auch immer solche sachen berechnen '<img'>
ok, ich hab zwar ne 3 in physik, bin also eh nicht schlecht darin, aber hier im forum hab ich keine lust mir solches zeug reinzuziehen, da will ich lieber relaxen '<img'>  '<img'>

aber ich muss zugeben dass du dich gut in physik auskennst '<img'>




Sam. ':wink:'
 

Holzmichellina

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17. Jahrhundert - Kein Strom....
« Antwort #25 am: 13. Juni 2005, 12:05:48 »
Puhhhhh!  ':onein:' Dein Wissen in Ehren, aber sooooo genau will ich das gar nicht wissen  ':onein:'

Ich glaube, Augenkrebs ist ansteckend ? '<img'>
 

Jack Dalton

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17. Jahrhundert - Kein Strom....
« Antwort #26 am: 14. Juni 2005, 13:02:23 »
Supi. Da hat einer mal richtig Ahnung. Das mit den verschienden Edelmetallen habe ich neulich auch auf Gallileo gesehen.

Übrig bleiben aber noch ein paar Fragen:

- Was ist lorentzkraft (das ding mit den drei fingern)?
- Wie darf man sich eine Leiterspule vorstellen? Aufgewickelter Draht?
- Was ist Induktionsspannung?

Vielleicht brauchen wir dann doch keine Zeitmaschine.
 

benutzername

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17. Jahrhundert - Kein Strom....
« Antwort #27 am: 14. Juni 2005, 20:27:48 »
Lorentzkraft: auf bewegte elektrische ladungen wirkt im magnetfeld eine kraft, sofern das magnetfeld eine komponente senkrecht zur bewegungsrichtung der ladungen hat (also immer dann, wenn es nicht parallel oder antiparallel zur bewegung steht). Diese kraft steht sowohl auf der richtung des magnetfeldes, als auch auf der bewegungsrichtung der ladungen senkrecht (das wird mathematisch durch das kreuzprodukt der vektoren zu mag. feld und bewegung beschrieben). daraus folgt ferner, dass ein stromdurchflossener leiter im mag. feld eine entsprechende kraft erfährt. die umkehrung gilt auch: bewegt sich ein leiter in einem magnetfeld (mit senkrechter komponente dazu!!!), so resultiert dadurch bei leitender verbindung der enden des leiters ein strom. sind die enden nicht verbunden, so erhält man zwischen ihnen eine Spannung. solche spannungen nennt man "vom magnetfeld induzierte spannungen" kurz: induktionsspannungen. zu den drei fingern: kreuzprodukte zwischen vektoren bilden ein rechtssystem, in diesem fall heißt das: zeigt der ausgestreckte daumen der rechten hand in stromrichtung (+ -> -), der zeigefinger in magnetfeldrichtung (diese beiden finger so halten, wie wenn man als kind beim spielen so getan hat, als hielte man eine pistole), so zeigt der zu beiden senkrecht (in die gleiche richtung in die die handfläche weißt) ausgestreckte mittelfinger in richtung der Lorentzkraft.
Nimmt man nun eine leiterschleife, und lässt sie im magnetfeld rotieren, (so, dass wenn man in magnetfeld richtung schaut, man einen kreis sieht, der zur ellipse, dann zum strich, wieder ellipse, kreis, etc. wird, hoffe das war verständlich...) so bewegen sich ja die äusseren bereiche der schleife mit einer komponente senkrecht zum feld, aber in entgegengesetzte richtungen, also entsteht bei kurzschluss der enden ein ringstrom, oder bei offenen enden eine induktionsspannung (da der anteil der senkrechten komponente der bewegung zum feld von der stellung der schleife abhängt, ergibt sich eine sinus-wechselspannung). eine spule ist ein aufgewickelter draht, desses windungen gegeneinander isoliert sind, also viele leiterschleifen hintereinander. nun wird getreu dem motto "viel hilft viel" in jeder windung eine spannung induziert, die sich addieren. -> Generator
umgekehrt fängt eine spule an der eine wechselspannung anliegt im magnetfeld zu rotieren an. -> Elektromotor
man kann auch das magnetfeld variieren, und die spule nicht bewegen, gibt auch strom.
Ich hoffe das hat für klarheit gesorgt, Augenkerbs gibt's gratis dazu  '<img'>
 

Jack Dalton

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17. Jahrhundert - Kein Strom....
« Antwort #28 am: 14. Juni 2005, 22:48:48 »
Danke für die Mühe. Leider sind in der Erklärung wieder so viele neue Fachbegriffe drin, daß es echt schwierig wird, für Leute, die Physik nach 11 abgewählt haben  (davor einen Physiklehrer, der der Spott der ganzen Schule war) und danach alles gemacht haben, nur nie über Strom und dessen Erzeugung nachgedacht haben.

Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, muß man ein Magnetfeld senkrecht zu einer Spule aus aufgewickeltem Draht, dessen Windungen gegeneinander isoliert sind, bringen. Dann wird entweder das Magnetfeld oder die Spule gedreht. Durch diese Drehung erzeugt das Magnetische Feld die Spannung. Ist das richtig?

Heißt das, durch den Magneten und die Drehung werden Protonen(+) und Elektronen(-) in dem Draht getrennt oder verwechsel ich da etwas?

Hier noch ein paar Beispiele für Begriffe, die für Dich bestimmt geläufig, für andere eher zum Fachvokabular gehören:

- "bewegte" elektrische Ladung - gibt es auch unbewegte?
- Bewegungsrichtung der Ladung - Ist das der Fluß der Elektronen?
- kreuzprodukt der vektoren
- Spannung - Wie defniert sich diese in diesem Zusammehang?
- Ringstrom
- sinus-wechselspannung

P.S: Absätze im Text erhöhen die Wahrscheinlichkeit, daß die Mühe beim Schreiben auch eine Wirkung beim Leser entfaltet um mind. den Faktor, den das Taschenmesser für MacGyver bei seinem Abenteuern bewirkt.




 

benutzername

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17. Jahrhundert - Kein Strom....
« Antwort #29 am: 15. Juni 2005, 15:58:30 »
Im großen und ganzen kommt das so schon hin.
zum Fachvokabular:
-ja! heißt dann elektrostatik.
-brauchst du nicht zu wissen, hab ich nur der vollständigkeit halber erwähnt.
-wie immer: potentialdifferenz. versteht wieder keiner. gut: arbeit, die nötig war um die ladungen zu trennen pro ladung. ergibt sich hier aus der änderung des magnetischen flusses durch die spule mit der zeit (das fällt unter hab ich nur der vollständigkeit halber erwähnt).
-ein strom der in der leiterschleife im kreis läuft, ohne das eine spannungsquelle dazwischen ist.
-das was auch aus der steckdose kommt. wird periodisch größer, erreicht ihr maximum, wird wieder kleiner, wechselt das vorzeichen, und macht immer so weiter.
sehr schön kann man sowas auch bestimmt bei wikipedia nachschauen.
ps: absätze im text macht man, um den text nach sinnzusammenhängen zu gliedern und zu strukturieren. die mangelnde lesbarkeit ergibt sich eher aus der viel zu großen zeilenbreite des textes, aber das ist nicht mein problem. kannst ja wenns dich glücklich macht den text in einen editor kopieren und mit LaTeX ein traumhaftes gourmet layout setzen, dann wird der text garantiert schöner. '<img'>