Autor Thema: MacGyver - Eine eisige Überraschung  (Gelesen 25541 mal)

Heiner

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MacGyver - Eine eisige Überraschung
« Antwort #15 am: 25. Juli 2005, 17:55:39 »
schon..bloß ab der 3. Staffel spielt die Serie ja in Vancouver und Macs Hausboot an der "Marina", also am Hafen, liegt auch in Vancouver. Das war die einzigste Adresse die ich hatte..aber wenn Mac in Vacouver wohnt, läge es doch auch nah, dass dort die Foundationist!? '<img'>
SPITZEL AUS DEN EIGENEN REIHEN
MacGyver: "Ich überleg mir grade, ob ich mit der Hydraulik-Flüssigkeit aus der Servolenkung die Bremsflüssigkeit wieder auffüllen kann."
Bannister: "Und du glaubst, das funktioniert?" '<img'>
MacGyver: "Keine Ahnung!" ':naja:'
 

Colton

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MacGyver - Eine eisige Überraschung
« Antwort #16 am: 25. Juli 2005, 18:24:38 »
wieso spielt ab der dritten staffel die serie in vancouver? hab ich ja noch nie gehört.
mac hält sich doch ab staffel 5 gelegentlich im Challenger´s club auf, der in LA ist. dann müsste er ja immer von canada in die usa reisen, das würde ja recht wenig sinn machen.
 

Holzmichellina

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MacGyver - Eine eisige Überraschung
« Antwort #17 am: 25. Juli 2005, 19:38:46 »
So ganz habe ich da auch nie durchgeblickt. Ich kann mich jedoch nicht erinnern, ob in den Ortsbeschreibungen jemals L.A als "Spielort" genannt wurde (ebensowenig wie Vancouver). Wurde nicht nur immer von Kalifornien gesprochen ? '<img'>
 

Orangensafttrinker

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MacGyver - Eine eisige Überraschung
« Antwort #18 am: 06. August 2005, 21:53:36 »
Mac Gyver - Eine eisige Überraschung


Prolog
Wuhan, Volksrepublik China

Mac wusste, dass ein weiterer Schlag in sein Gesicht ihm das Bewusstsein rauben würde. Seit mittlerweile fünf Stunden hatte man ihn mit Schlägen, Bedrohungen und hellen Licht gefoltert und er realisierte, dass er so schnell wie möglich fliehen müsste, um zu überleben. Doch damit dies geschehen konnte, musste er erst alleine sein und überlegen können. Um nicht bewusstlos zu werden vergegenwärtigte er sich seine momentane Lage.
Alles war gut gelaufen. Er hatte im Auftrage der Phoenix Foundation, stellvertretend für die US-Amerikanische Regierung mit Hilfe von Plastiksprengstoff eine offiziell verlassene Fabrikhalle in die Luft gejagt, welche inoffiziell ein zentraler Lagerplatz für Heroin war. So konnte er verhindern, dass Tonnen des weißen Pulvers das Gebäude verlassen konnten und über den Pazifik in die USA geschmuggelt worden wären. Durch diese waghalsige Aktion aber hatte er sich die Wut eines chinesischen Triadenführers eingehandelt. Die Schergen dieses Gangsterbosses hatten MacGyver kurz vor dem Betreten seines Fluges in die USA aufgehalten und ihn mit gezogener Pistole aufgefordert, sie zu begleiten.
Nach einer weiteren Stunde hatte man ihn schließlich in einen düsteren Raum geworfen und trotz seinen mangelnden sprachlichen Kenntnissen in Chinesisch verstand Angus, was die Wache vor seinem Verlies zu ihm sagte: Wenn er versuchen würde zu fliehen, wäre er ein toter Mann. Trotz einem geschwollenen Auge und einer aufgeplatzen Lippe konnte sich vom kalten Steinboden erheben und sich umschauen. Eine einfache Liege mit einer Matratze, welche bewies, dass er nicht der einzige "Gast" dieser Kammer war, war das Erste was er sah. Ein leichter Lichtschein an der Wand ließ ein kleines Fenster erahnen, durch welches er sich hätte durchzwängen können. Doch ohne es eines weiteren Blickes zu würdigen blickte er sich weiter um, da ihm klar war, dass es vergittert war. Nun brauchte er nur noch die Mittel, um dieses Problem zu beseitigen. Nachdem sich seine Augen vollständig an die Dunkelheit gewöhnt hatten konnte MacGyver einen alten Teller sehen, auf dem sich ein metallen schimmerndes längliches Etwas befand : eine Gabel. Mit dieser konnte er versuchen, die Gitterstäbe zu zerstören und zu entfliehen. So versuchte er, mit dem Ende der Gabel an den Stäben zu reiben und sie so abzuschneiden. Nach einstündiger Arbeit hatte er es endlich geschafft: alle vier Stäbe lagen neben der Matratze und er konnte versuchen, sich durch das entstandene Schlupfloch zu retten. Während er sich hochstemmte und seinen Kopf durchsteckte hörte er Stimmen hinter sich und das Adrenalin schoss in seine Adern und ließ ihn schneller arbeiten. Als er noch mit seinem halben Körper in der Öffnung steckte öffnete sich die Tür mit einem leisen Knarren hinter ihm und er hörte lautes Geschrei. Jemand zog an seinem rechten Fuß doch er trat mit Schwung in etwas Weiches, welches zurücksackte. Schließlich hatte er sich befreit.
Nachdem er aufgestanden war mobilisierte er seine gesamte Energie und rannte zu einem Laster, welcher neben einer kleinen Holzhütte geparkt war und glücklicherweise, als Ergebnis der Dummheit eines der wachhabenden Männer, welcher kaum mit der Gefahr des Autodiebstahls rechnete, nicht abgeschlossen war. Mit Leichtigkeit schloss Mac den Wagen kurz und raste davon, mitten auf ein stabiles Gittertor, welches von zwei Wachen mit Maschinengewehren bewacht wurde und welche jetzt versuchten, mit ihren Waffen den Wagen aufzuhalten. Doch mit gesenkten Kopf und dem Fuß auf dem Gaspedal schaffte Mac es schließlich mit Müh und Not und fand sich schließlich hinter dem Tor wieder




':victorinox:' "Du weißt doch, Orangensaft ist das Schärfste was ich trinke."
 

Holzmichellina

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MacGyver - Eine eisige Überraschung
« Antwort #19 am: 06. August 2005, 23:23:08 »
Zitat (Orangensafttrinker @ 06. Aug. 2005, 21:53 Uhr)
Nun brauchte er nur noch die Mittel, um dieses Problem zu beseitigen. Nachdem sich seine Augen vollständig an die Dunkelheit gewöhnt hatten konnte MacGyver einen alten Teller sehen, auf dem sich ein metallen schimmerndes längliches Etwas befand : eine Gabel. Mit dieser konnte er versuchen, die Gitterstäbe zu zerstören und zu entfliehen. So versuchte er, mit dem Ende der Gabel an den Stäben zu reiben und sie so abzuschneiden. Nach einstündiger Arbeit hatte er es endlich geschafft: alle vier Stäbe lagen neben der Matratze

'<img'>  Mit ´ner Gabel ?  '<img'> Warum nicht die Säge seines Taschenmessers ? Sind die Stäbe etwa so weich wie chinesischen Nudeln  '<img'> ?   '<img'>

Weiter so, hört sich spannend an !  '<img'>
 

Orangensafttrinker

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MacGyver - Eine eisige Überraschung
« Antwort #20 am: 06. August 2005, 23:43:51 »
ich bezweifle, dass man ihn mit dem taschenmesser in die zelle geworfen hat. kann ich ja noch einfügen.
mir ist keine andere art der befreiung aus der zelle eingefallen.
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Holzmichellina

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MacGyver - Eine eisige Überraschung
« Antwort #21 am: 07. August 2005, 11:48:19 »
Ja das ist eben der Unterschied zwischen Dir und Macgyver  '<img'>

Aber eine Gabel zum Aufsägen von Metallstäben ?  '<img'>

Vielleicht kann er ja auch ein Mittel finden um die Metallstäbe in ihrer Konsistenz aufzuweichen, sodaß er sie dann mit der Gabel wie Spaghetti aufwickeln kann ?  '<img'>
Wäre auf jeden Fall nobelpreisverdächtig '<img'>
 

Orangensafttrinker

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MacGyver - Eine eisige Überraschung
« Antwort #22 am: 07. August 2005, 12:34:57 »
aber welches mittel wäre das?
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Colton

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MacGyver - Eine eisige Überraschung
« Antwort #23 am: 07. August 2005, 13:21:58 »
vielleicht erhitze auf einige tausend grad  '<img'>
 

Orangensafttrinker

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MacGyver - Eine eisige Überraschung
« Antwort #24 am: 07. August 2005, 14:26:51 »
und wie???
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Orangensafttrinker

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MacGyver - Eine eisige Überraschung
« Antwort #25 am: 07. August 2005, 15:04:43 »
1. Kapitel
Phoenix Foundation

Mittlerweile zwei Wochen waren nach den Geschehnissen in Wuhan vergangen. Den größten Teil dieser Zeit verbrachte Mac im "Challengers Club", welcher mittlerweile von Cynthia Wilson, der Witwe von Booker Wilson geleitet wurde. Der Tod von Macs engen Freund Booker hatte dazu geführt, dass der Club in einer schwierigen finanziellen Lage steckte und so jede Hilfe gebrauchen konnte.
Doch nun war er wieder zurück in der Phoenix Foundation, da ihn Pete gerufen hatte. Mit einem mulmigen Gefühl betrat er das Büro von Pete Thornton, dem amtierenden Einsatzleiter der Foundation, welche eine unabhängige Forschungseinrichtung darstellt, die eng mit der amerikanischen Regierung zusammenarbeitet.
Das bedrückte Gesicht von Pete zeigte Mac, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugehen konnte.
Mit gedämpfter Stimme wendete er sich zu Angus: "Hallo Mac, bitte setzte dich, ich habe da eine überraschende und gleichzeitig schockierende Nachricht, die ich dir mitteilen muss."
Der Empfehlung folge leistend setzte er sich, mit einem fragenden Blick, auf einen bequemen Ledersessel und lehnte sich zurück: "Hey Pete, was ist geschehen?"
"Nun ja, wir müssen die Sache vorerst diskret behandeln. Vor kurzem hat die Foundation eines ihrer Teams verloren, welches einen Schmugglerring in Nordkanada aufdecken sollte. Wir haben einfach den Kontakt zu ihnen verloren und wissen nicht, wo sie stecken könnten. Der einzige Anhaltspunkt ist die letzte Nachricht, bzw. eher Kontaktaufnahme, die sie uns zukommen ließen. Das war vor drei Tagen. Warte, ich kann sie dir vorspielen, dann erfährst du, warum ich so schockiert bin."
Nachdem Pete eine kleine Kassette unter einem Haufen von Akten hervorgekramt hatte, legte er diese in einen Rekorder und drückte auf Play:

<Rauschen>"Hallo, kann mich jemand hören? Hallo? Wir...Wir wurden angegriffen. Ein Hinterhalt, ich weiß nicht wo die anderen sind, ich konnte mich gerade so zum Kommandoposten durchschlagen. Die Angreifer waren so viele. Ich glaube ..." <Ein Schuss> "HAHAHAHA, Hallo MacGyver, ich erwarte dich!" <Ein weiterer Schuss><Rauschen>

Pete beendete das Band und schaute zu MacGyver, welcher mit einem Blick, der zwischen Resignation und einem Schockzustand einzuordnen war, auf den Rekorder blickte und realisierte, dass Murdoc lebte.
"MacGyver, Ich wäre erfreut, wenn du dich im Auftrage der Foundation um diese Angelegenheit kümmerst. Ich bitte dich als Freund, diese Männer zu retten und Murdoc endlich aufzuhalten. Ich werde dich höchstpersönlich begleiten."
Murdoc hatte also doch die letzte Begegnung überlebt und Mac zweifelte langsam daran, dass es sich bei ihm um einen Menschen handeln konnte. Er wusste, dass er aufgehalten werden musste, wobei er immer noch nicht beabsichtigte ihn umzubringen, sondern ihn vor ein Gericht zu bringen, damit er seine gerechte Strafe erhalten konnte. Trotz alledem war ihm klar, dass er ihn nicht schnappen konnte.
Mac stand mit dem einfachen Kommentar "Nein!" auf und ging zur Tür. Doch Pete versuchte seinen letzten Joker auszuspielen: "Denke doch an unser Team. Wer außer du kann es retten?"
Im Türrahmen blieb MacGyver stehen und trete sich ruckartig um. Sein Blick ließ erahnen, dass er sich der Sache annehmen würde. "Ich komme mit, aber nur weil ich glaube, dass das Team noch lebt. Hätte Murdoc mich einfach nur umbringen wollen, hätte er auch hierher kommen können. Nein, so wie ich ihn kenne will er, dass ich die Männer aus einer seiner perfiden Fallen rette und dabei selber ein Opfer dieser werde. Wann also fahren wir los?"




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Holzmichellina

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MacGyver - Eine eisige Überraschung
« Antwort #26 am: 07. August 2005, 15:25:11 »
Zitat (Orangensafttrinker @ 07. Aug. 2005, 12:34 Uhr)
aber welches mittel wäre das?

Keine Ahnung !  '<img'> Bin kein Chemiker. Ist sicher genauso abwägig, wie die Gitterstäbe mit einer GABEL abzusägen.  '<img'>
Colton`s Idee ist doch ganz gut. Er erhitzt diese Stäbe auf 1000 Grad
(reicht nicht weniger für schlechte chinesische Qualität ? ) und biegt sie auseinander. Mac hat natürlich auch Ahnung vom Schmiedehandwerk, das wussten wir bisher nur nicht  '<img'>
 

Colton

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« Antwort #27 am: 07. August 2005, 18:19:25 »
Zitat (Holzmichellina @ 07. Aug. 2005, 15:25 Uhr)
(reicht nicht weniger für schlechte chinesische Qualität ? )

naja, es geht ja ums material. ich bin zwar kein schmied, aber ichhab zweifel daran, ob 1000 °C wirklich reichen.  '<img'>
obwohl... der schmelzpunkt von eisen liegt bei 1535 °C.

was für möglichkeiten gibt es denn, ein feuer noch heißer zu machen? was macht man denn in der industrie, wenn man das will? (z.B. Glasverarbeitung bei schott oder so  '<img'> )
 

Colton

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MacGyver - Eine eisige Überraschung
« Antwort #28 am: 07. August 2005, 19:30:51 »
Zitat (Orangensafttrinker @ 07. Aug. 2005, 15:04 Uhr)
Mac stand mit dem einfachen Kommentar "Nein!" auf und ging zur Tür. Doch Pete versuchte seinen letzten Joker auszuspielen: "Denke doch an unser Team. Wer außer du kann es retten?"

heißt es nicht "wer außer dir?" (ich weiß, das ist kleinkariert...  '<img'> )

die story gefällt mir bisher sehr gut '<img'>
super, dass du einen "Opening Gambit" eingebaut hast!  '<img'>
 

Holzmichellina

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MacGyver - Eine eisige Überraschung
« Antwort #29 am: 07. August 2005, 21:04:50 »
Zitat (Colton @ 07. Aug. 2005, 18:19 Uhr)
naja, es geht ja ums material. ich bin zwar kein schmied, aber ichhab zweifel daran, ob 1000 °C wirklich reichen.  '<img'>
obwohl... der schmelzpunkt von eisen liegt bei 1535 °C.

was für möglichkeiten gibt es denn, ein feuer noch heißer zu machen? was macht man denn in der industrie, wenn man das will? (z.B. Glasverarbeitung bei schott oder so  '<img'> )

Ich weiß das es Schmiede gibt, die mit einem kleinen "Anwärmer" von Reitstall zu Reitstall ziehen. Ob die wirklich 1500 Grad brauchen ?  '<img'> Keine Ahnung !
MacGyver würde sicher noch eine andere Ausbruchvariante einfallen  '<img'>
Sonst sieh doch mal in unserem "MacGyver-Handbuch" nach. '<img'>